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Rudergerät – 10 Tipps für das richtige Rudern

Das Rudergerät gehört neben dem Heimtrainer zu den großen Klassikern für das Fitness-Training zuhause. Moderne Rudergeräte nehmen wesentlich weniger Platz weg als noch vor einigen Jahren, da die Ruderbewegungen nicht mehr mit ausladenden falschen „Rudern“ imitiert werden. Stattdessen sitzt der Sportler vor den Handgriffen und zieht diese bei der Ruderbewegung nach hinten.

Das Rudergerät trainiert in erster Linie die Beine und Schultern und kann zu Anfang schnell zu einem saftigen Muskelkater führen. Für das Ganzkörpertraining ist das Rudergerät weniger geeignet als z.B. der Crosstrainer, doch dafür sorgt das Rudergerät für schöne kräftige Beine. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Griffarten – entweder ein einziger Griff, bei dem beide Arme gleichzeitig belastet werden, oder getrennte Griffe für beide Arme, die das echte Rudergefühl suggerieren.

Einige Modelle sind auch mit einem echten Wassertank ausgestattet, so dass der Wasserwiderstand individuell eingestellt werden kann – z.B. beim Rudern mit dem Strom oder beim wesentlich anstrengenderen Rudern gegen den Strom.

Was beim Kauf des Rudergerätes noch beachtet werden muss

Die Preisklasse des Rudergerätes wird auch durch das jeweilige Bremssystem bestimmt. Die einfachsten Geräte sind gewöhnlich mit einem Hydraulikzylinder ausgestattet, der nach dem uralten physischen Prinzip von Druck und Gegendruck funktioniert. Diese Zylinder haben jedoch nur eine beschränkte Lebensdauer und sind daher nur Menschen zu empfehlen, die von vornerein wissen, dass sie ihr Rudergerät nicht allzu oft benutzen werden.

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Bessere Geräte sind mit einer Wirbelstrombremse ausgestattet, die über die Schwungmasse angetrieben werden. Dadurch sind die Bewegungen flüssiger als beim Hydraulikzylinder und auch die Abnutzungserscheinungen sind weitaus geringer. Hochwertige Rudergeräte, die mit echtem Wassertank oder mit einem Luftwiderstand arbeiten, gibt es vor allem in Fitness-Studios.

Beim Kauf sollte auf jeden Fall auf das TÜV oder GS-Siegel geachtet werden, das für geprüfte Sicherheit steht. Weiterhin kann es nicht schaden, im Geschäft mehrere verschiedene Modelle auf ihren Sitzkomfort auszuprobieren. Wichtig ist auch, dass die Laufrollen unter dem Sitz gut verkleidet sind, damit sich die eigene Sportkleidung nicht darin verfangen kann.  Der Abstand zwischen den Pedalen sollte möglichst klein sein – schließlich sitzen Ruderer in ihren engen Booten auch nicht breitbeinig wie auf einer Harley.

Letztendlich sollte noch darauf geachtet werden, dass die Anzeige des Bordcomputers gut lesbar ist und nicht nur mit schnellen Blicken erhascht werden kann. Manche Computer zählen nicht nur die Schlagzahl und die Geschwindigkeit mit, sondern lassen sich auch mit verschiedenen Bedingungen im Wasser programmieren.

Rudergeräte und der Rücken

Der Kauf eines Rudergerätes wird häufig von Physiotherapeuten zur Stärkung der Rückenmuskulatur empfohlen. Dies ist generell auch richtig, da das Rudern sogar die inneren Muskeln im Rumpfbereich trainiert und so den Körper stärkt.

Allerdings müssen Menschen mit Rückenproblemen unbedingt auf die richtige Haltung achten, damit sich die Schmerzen nicht verschlimmern. Der Physiotherapeut sollte die Technik vorab erklären!

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