Sport und Outdoor-Aktivitäten: Anforderungen an die Hautpflege

Regelmäßige körperliche Aktivität ist aus verschiedensten Gründen vorteilhaft für die Gesundheit, besonders wenn sie mit Aufenthalten an der frischen Luft verbunden ist. Dabei hat nicht nur Sport im engeren Sinnen positive Effekte. Auch andere Outdoor-Aktivitäten wie beispielsweise Wandern oder Gartenarbeit sind mit Blick auf die gesundheitlichen Wirkungen durchaus zu empfehlen. Vor allem der Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem profitieren davon.

Für die Haut können die betreffenden Aktivitäten allerdings mit besonderen Belastungen verbunden sein, die über längere Zeit zu einer vorzeitigen Hautalterung mit entsprechenden kosmetischen Problemen oder schlimmstenfalls sogar zu ernsten Hauterkrankungen wie Hautkrebs führen können. Wer seinem Körper und seiner Gesundheit mit Aktivitäten unter freiem Himmel etwas Gutes tun möchte, sollte deshalb bewusst die Bedürfnisse der Haut im Blick behalten und Problemen durch eine sorgfältige Pflege vorbeugen.

Sonnenlicht, Kälte und Trockenheit: Stressfaktoren für die Haut

Dass zu häufige und zu ausgedehnte Aufenthalte in der Sonne für die ungeschützte Haut schädlich sind und als einer der bedeutendsten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs gelten, sollte inzwischen weithin bekannt sein. Bei kühlem Wetter werden zwar in der Regel nur wenige Hautpartien, vor allem im Gesicht, dem Sonnenlicht ausgesetzt, doch sollte selbst dann nicht auf einen geeigneten Sonnenschutz verzichtet werden.

Noch wichtiger ist dieser natürlich in der wärmeren Jahreszeit. Neben Sonnencremes oder -ölen empfiehlt sich dann bei längeren Aufenthalten im Freien sowie bei Wanderungen auch das Tragen einer leichten, hellen und atmungsaktiven Kopfbedeckung. Abgesehen vom Schutz gegen die schädlichen Wirkungen der ultravioletten Strahlung (UV-Strahlung) benötigt die Haut auch ausreichend Feuchtigkeit. Um diese zu gewährleisten, stehen sowohl explizit für die Feuchthaltung der Haut entwickelte Kosmetika als auch dekorative Kosmetik mit entsprechenden pflegenden Effekten zur Verfügung.

So kann zum Beispiel ein entsprechendes Make-up zum Schutz der Haut vor Austrocknung beitragen. Dies ist nicht nur aus kosmetischen Gründen sinnvoll, sondern hilft der Haut zugleich, ihre Schutzfunktion zu erfüllen. Bei der Auswahl der Kosmetika sollte jeweils der individuelle Hauttyp berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist eine geeignete Feuchtigkeitspflege für diejenigen, die zu trockener Haut neigen. Trockene Haut bedarf nicht nur bei heißem, trockenem Klima besonderer Pflege, sondern auch bei Kälte, etwa auf einer Winterwanderung oder beim Skifahren.

Gesunde Haut – nicht nur aus kosmetischen Gründen wichtig

Etwas Zeit und Mühe in den Schutz und die Pflege der Haut zu investieren, lohnt sich nicht nur aus kosmetischen Gründen. Denn die Haut hat für die Gesundheit des gesamten menschlichen Organismus erhebliche Bedeutung. Sie ist mit einer Fläche von rund 1,8 Quadratmetern das größte Organ unseres Körpers und zugleich auch das schwerste. Je nach Körpergröße der betreffenden Person liegt das Gewicht der Haut im Bereich von rund dreieinhalb bis etwa zehn Kilogramm.

Wird das Fettgewebe mit berücksichtigt, können es sogar bis zu 20 Kilogramm sein. Zu den wichtigsten Funktionen der Haut gehören der Schutz des Körpers vor Verletzungen und Infektionen, der Lichtschutz und die Temperaturregulierung. Gerade die Regulierung der Körpertemperatur durch das Schwitzen ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern für unser Überleben unverzichtbar. Darüber hinaus bildet die Haut Vitamin D und fungiert als Wasser- und Fettspeicher. Um sie dauerhaft gesund zu erhalten, sollte die kosmetische Hautpflege „von außen“ durch eine „Hautpflege von innen“ ergänzt werden.

Letztere umfasst vor allem eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit den notwendigen Mengen an Protein sowie an Vitaminen und anderen Nährstoffen. Ausreichendes Trinken ist ebenfalls wichtig für die Haut, wobei pures Wasser den besten Effekt hat, während auf gesüßte oder gar alkoholische Getränke weitestgehend verzichtet werden sollte. Darüber hinaus profitiert die Haut von genügendem Schlaf bei guter Schlafqualität. Mindestens ebenso wichtig wie der Schutz gegen äußere Belastungsfaktoren bei Aufenthalten im Freien ist zudem der Schutz der Haut vor „inneren“ Belastungsfaktoren, insbesondere durch verschiedene Genussmittel.

An erster Stelle steht dabei der Tabakkonsum. Wer über viele Jahre hinweg stark raucht, riskiert eine deutlich sichtbare vorzeitige Hautalterung. Zu häufiger Alkoholkonsum kann sich ebenfalls negativ auf das Hautbild auswirken, vor allem, wenn es sich dabei um hochprozentige Spirituosen handelt.

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