Yoga Sonnengruß

Yoga Sonnengruß

Übungen zum Gruß der Sonne

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Yoga-Richtungen, von denen einige sich an spezielle Gruppen richten, anderen wiederum allgemeiner sind. Ähnlich verhält es sich auch bei den unzähligen Yoga-Übungen, welche man als Asanas bezeichnet. Bei jeder Übung kommt es stets darauf an, alle Bewegungen richtig auszuführen, damit auch die erwünschte Wirkung eintreten kann.

Dabei geht es sowohl um die Koordination und Technik als auch um die richtige Atemtechnik beim Ausführen der Übung und die angemessene Dauer und Anzahl der Wiederholungen. Die Übung, welche in allen Yoga-Arten praktiziert wird und wohl am meisten all das verkörpert, was Yoga ausmacht, nennt sich Sonnengruß.

Der Sonnengruß, auch Sonnengebet oder Surya Namaskar (auf Sanskrit) genannt, ist eigentlich keine einzelne Übung, sondern eine Abfolge von 12 verschiedenen Bewegungen. Fast jede dieser Bewegungen existiert auch alleinstehend als eine Yoga-Position. Macht man Yoga in einem Kurs oder auch daheim nach einer Anleitung, so wird einem der Sonnengruß vor allem als Aufwärm- und Dehnübung begegnen.

Aber auch zum Abschluss nach komplizierteren Übungsabläufen wird diese Übung gern angewandt. Wer Yoga nicht nur als körperliche Übung, sondern auch als spirituelle Erfahrung ansieht, der wärmt damit nicht nur den Körper, sondern auch den Geist für die kommenden Asanas auf.

Der Ablauf des Sonnengrußes

Der Name des Sonnengrußes ruht daher, dass er traditionell zu Sonnenaufgang praktiziert wird, um sich vor der aufgehenden Sonne zu verbeugen und den neuen Tag zu begrüßen. Diese Übung vereint viele Grundstellungen des Yoga und beginnt in aufrecht kniender Position. Man durchläuft sodann bestimmte Bewegungsabläufe, die alle etwas mit dem Beugen und Strecken zu tun haben und richtet sich schließlich zu stehender Haltung auf.

Die zweite Hälfte der Übung besteht aus der entgegengesetzten Ausführung der Bewegungen aus der ersten Hälfte. Man beginnt also in der stehenden Position und endet in der knienden Anfangsposition. Das Ganze wird mit einer rhythmischen Atemweise kombiniert und sollte flüssig ausgeführt werden. Dabei werden so gut wie alle Muskeln und Sehnen des Körpers gedehnt, von den Armen über den Rücken bis hin zu den Beinen.

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