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Ubiquinol: In Deutschland noch unbekannter Power-Stoff für Sportler

Ubiquinol: In Deutschland noch unbekannter Power-Stoff für Sportler

Die meisten Freizeit- und Profi-Sportler nehmen regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel ein. Zu den bekanntesten und weit verbreiteten Supplementen zählen Proteine, Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren und Magnesium. Unser Körper braucht nämlich für alle Stoffwechselvorgänge wertvolle Nährstoffe, die trotz einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nicht ausreichend aufgenommen werden können.

Coenzym Q10 und dessen aktive – und damit bessere verwertbare Variante – Ubiquinol ist ein unverzichtbarer Mikronährstoff für Sportler, da er für die Energiegewinnung und für den Schutz der Zellen bedeutend ist.

 

Ubiquinol: In Deutschland noch unbekannter Power-Stoff für Sportler
Ubiquinol-Gehalt in Lebensmitteln

Wofür braucht unser Körper Ubiquinol?

Ubiquinol ist ein körpereigener Mikronährstoff und trägt dazu bei, aus der aufgenommenen Nahrung Energie freizusetzen, um Herz, Gehirn, Muskeln und andere Organe zu versorgen. Mehr als 95 Prozent unserer Körperenergie wird in der sogenannten Atmungskette in unseren Zellen gewonnen.

Wie viel Energie eine Zelle freisetzen kann, hängt entscheidend von der verfügbaren Menge an Ubiquinol ab. Deswegen ist der Mikronährstoff unverzichtbar für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Während herkömmliches Coenzym Q10, das die meisten aus Anti-Aging-Cremes kennen, erst in Ubiquinol umgewandelt werden muss, kann natürliches Ubiquinol direkt im Körper verwertet werden und ist somit wirksamer.

Wie können wir unseren Körper mit ausreichend Ubiquinol versorgen?

Das Zellvitamin ist in verschiedenen Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel in Rind- und Hähnchenfleisch, Erdnüssen, Avocados, Spinat, Sardinen, Raps- und Olivenöl (Abb. 1). Für eine ausreichende Versorgung müssten wir jedoch unglaublich große Mengen davon essen. Deshalb bietet sich eine Nahrungsergänzung mit Ubiquinol an – insbesondere für Sportler, denn bei starker körperlicher Belastung kann der Energiebedarf nicht mehr durch die körpereigene Ubiquinol-Produktion gedeckt werden.

Hinzu kommt, dass unser Körper ab dem 30. Lebensjahr nicht mehr genug des wichtigen Mikronährstoffs produziert und Faktoren wie anhaltender Stress oder die Einnahme bestimmter Medikamente, beispielsweise Statine, die Ubiquinol-Produktion ebenfalls hemmen.

Warum ist eine Nahrungsergänzung mit Ubiquinol empfehlenswert?

Bereits eine einzige intensive Trainingseinheit von rund 40 Minuten senkt den Ubiquinol-Spiegel im Blut deutlich. Deshalb haben Sportler einen erhöhten Bedarf und sollten die empfohlene Dosis von 100 mg täglich zu sich nehmen. Ubiquinol ist außerdem ein Antioxidans und schützt die Zellen vor freien Radikalen, die bei sportlicher Aktivität vermehrt gebildet werden. Ein Ubiquinol-Mangel kann sich zum Beispiel in Muskelbeschwerden wie Krämpfen und Zittern oder in Müdigkeit und langsamer Regeneration äußern.

Man fühlt sich schnell ausgepowert und es fällt schwer, trotz regelmäßigen Trainings, die Leistung zu steigern. Studien belegen, dass die Einnahme von Ubiquinol zu schnellerer Regeneration nach Höchstleistungen beiträgt und die Energiegewinnung des Körpers positiv beeinflusst. Außerdem gehen trainingsbedingte Mikroverletzungen des Muskelgewebes deutlich schneller zurück und verheilen rascher, wenn Sportler täglich Ubiquinol zu sich nehmen – denn der Vitalstoff besitzt entzündungshemmende Eigenschaften.

Nahrungsergänzung mit Ubiquinol weltweit bekannt

Welchen Nutzen der Power-Stoff für uns haben kann, ist in Deutschland allerdings noch nahezu unbekannt. In Japan beispielsweise sieht das ganz anders aus: Dort ist die Nahrungsergänzung mit Ubiquinol seit vielen Jahren bei Freizeit- und Profisportlern sehr beliebt. Ganz gleich ob bei der japanischen Frauen-Nationalelf, die 2011 den Fußball-Weltmeistertitel holte oder bei den Athleten des japanischen Olympia-Kaders. Auch die australische Langstreckenläuferin Eloise Wellings hat Ubiquinol für sich entdeckt und integriert es täglich in ihren Ernährungsplan.

Wichtig zu wissen: Da eine Ubiquinol-Einnahme keinerlei Nebenwirkungen hat und die körpereigene Produktion nicht beeinträchtigt wird, kann es ohne Bedenken von jedermann eingenommen werden. Laut Kölner Liste® gilt Ubiquinol nicht als Doping. Demnach spricht nichts gegen eine Nahrungsergänzung mit Ubiquinol. Außerdem ist der vitaminähnliche Stoff einer der am besten erforschten Nährstoffe. Studien belegen, dass die ersten Effekte bereits nach zehn Tagen Nahrungsergänzung eintreten – bei einer empfohlenen Dosis von 100 mg täglich.

Ubiquinol: In Deutschland noch unbekannter Power-Stoff für SportlerTipp: In der Apotheke und online findet Ihr die verschiedensten Produkte, die Ubiquinol oder Coenzym Q10 enthalten. Eine Ubiquinol-Einnahme ist sinnvoller als Coenzym Q10, da Ubiquinol vom Körper direkt verarbeitet werden kann, während CoQ10 erst umgewandelt werden müsste.

Achtet beim Preisvergleich außerdem auf den Ubiquinol-Gehalt pro Kapsel. Empfehlenswert sind die Produkte, auf denen das patentierte Qualitätssiegel „Kaneka Ubiquinol“ zu finden ist – zum Beispiel Corlan complex von Biomo Pharma, Nobilin QH Mono von Medicom, QuinoMit Q10 von MSE oder Coenzym Q10 active Gold Ubiquinol 60 mg von Biogena.

Weitere Informationen unter www.ubiquinol.info und www.facebook.com/UbiquinolDeutschland

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