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Was jeder über Trennkost wissen sollte

Den meisten Menschen ist der Begriff Trennkost fremd. Sicherlich hat man schon was darüber gehört oder von anderen Menschen, Freunden oder Familie, doch hat man sich näher mit diesem Begriff auseinandergesetzt. Doch was ist Trennkost eigentlich und warum sollte man Nahrungsmittel trennen?

Was ist Trennkost?

Die Trennkost fand seine Entstehung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie basiert auf dem Verbot Lebensmittel mit Eiweiß und Kohlenhydraten zusammen einzunehmen. Die Theorie dahinter ist, dass die menschlichen Verdauungsorgane diese Nahrungsmittel nicht optimal verwerten können, wenn dies gleichzeitig getan werden muss.

Eine Trennung dieser Lebensmittel dagegen bewirkt, dass überschüssige Säuren im Körper abgepuffert werden. Auf diese Weise kann man Übergewicht sowie Bluthochdruck vermeiden.

Welche Vorteile hat eine Trennkost?

Das Abnehmen ist nur einer der vielen Vorteile, die eine Trennkost bewirkt. Trotzdem ist die Trennkost generell nicht für das Abnehmen gedacht. Die Trennkost stellt eine komplette Ernährungsform dar, die langfristig die Gesundheit fördern soll. Dennoch wagen viele Interessierte aufgrund von Übergewicht die Trennkost. Trennkostexperten schwören drauf, dass bei einer Trennkost die Pfunde purzeln.

Viele Trennkostanhänger, die sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt haben, berichten von einem verbesserten Wohlbefinden und dem Verschwinden von Sodbrennen, Völlegefühl und Verstopfungen. Diese positiven Erscheinungen sind auf unsere Verdauung zurückzuführen. Offensichtlich fällt es unserem Körper leichter entweder nur Eiweiße oder nur Kohlehydrate zu verdauen.

Aktuelle Studien zur Trennkost

Wir wissen alle, dass unser Körper Eiweiß und Kohlenhydrate in Kombination gut verträgt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass diese Nahrungsmittel in verschiedenen Bereichen unseres Verdauungstraktes zersetzt werden. Bereits im Mund beginnt die Verdauung von Kohlenhydraten. Dann ruht der Speisebrei im Magen und wird dann im Dünndarm weiter verdaut. Das Eiweiß dagegen wird im Magen zersetzt, bevor es in den Dünndarm befördert wird.

Normalerweise gibt es keinen wirklichen Grund Eiweiß und Kohlenhydrate zu trennen. Dennoch setzen viele Deutsche auf eine Trennkost-Diät. Sie orientieren sich an der Diät insofern, dass sie in die Gunst einer recht balancierten Ernährung kommen. Alle Menschen, die Trennkost praktizieren, essen weniger Fett und Fleisch. Stattdessen nehmen sie mehr Obst, Gemüse und Vollkorn zu sich.

Risiken der Trennkost

Bei einer Trennkost müssen keine gesundheitlichen Nebenwirkungen befürchtet werden. In der Vergangenheit wurde vermutet, dass Säuren sich im Bindegewebe ansammeln könnten. Dies ist aber nach unserem Kenntnisstand immer noch offen. Auch wurde vermutet, dass Darmschleimhäute sich durch Milchprodukte verkleben. Auch hierfür gibt es keine wissenschaftlichen Belege.

Wie funktioniert die Trennkost?

Möchte man sich mit Trennkost ernähren, so ist vorgesehen, dass man nur bestimmte Lebensmittel zu sich nehmen darf. Du solltest dabei beachten, dass du niemals gleichzeitig proteinhaltige Lebensmittel zusammen mit kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln einnimmst. Du musst diese getrennt essen, d.h. zu unterschiedlichen Mahlzeiten. Daher auch der Begriff Trennkost.

Wollen wir die Trennkost nochmal an einen Beispielen verdeutlichen:

Mittags ein schönes Steak zu essen und als Nachtisch eine Banane – dies funktioniert in einer Trennkost nicht. Du solltest drei Stunden zwischen unterschiedlichen Mahlzeiten einhalten. Weiterhin musst du zwischen drei Lebensmittelgruppen unterscheiden. Proteine, neutrale Lebensmitteln und Kohlehydrate.

Du darfst zusammen immer nur neutrale Lebensmitteln mit Lebensmitteln einer anderen Gruppe essen. Was auch möglich ist, ist eine Kombination von neutralen Lebensmitteln mit Eiweißen in Kombination. Das wohl Beste ist, dass du davon so viel essen kannst wie du möchtest. Bei einer Trennkost-Diät musst du nicht hungern.

Fazit

Trotz der Vorteile der Trennkost gehört eine ganze Portion von Selbstdisziplin dazu. Die Trennkost ist im Alltag integrierbar, sollte aber nicht isoliert durchgeführt werden. Wenn du dazu dich noch ausreichend bewegst, Rad fährst oder anderen Sport machst, so werden die gewünschten Resultate sich schon bald einstellen.
Was jeder über Trennkost wissen sollte
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