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Sieben Mythen über das Muskeltraining: So bleibt der Traumkörper ein Traum

Vorurteile und Mythen rund um das Muskeltraining.

Für viele Menschen stellt der Einstieg ins Muskeltraining eine unüberwindbare Hürde dar. Keinesfalls meinen wir damit das Training selbst, sondern eher die zahlreichen Mythen, die sich hier verbreitet haben.

Es gibt zig falsche Informationen darüber, was Krafttraining bewirken kann und was nicht. So mancher beginnt daher gar nicht erst seine Muskeln zu stärken. Wir räumen daher jetzt auf und sagen Ihnen, welche sieben Mythen Sie getrost vergessen können.

  • Mythos 1: Wenn Sie Ihr Gewicht senken möchten, aber keine Zeit für Kraft-, wie Kardiotraining haben, sollten Sie nur Letzteres trainieren

In Ihrer Fitness-Toolbox gehört Krafttraining zum Multifunktionswerkzeug. Dieses Sportprogramm hält Sie nicht nur fit und gesund, sondern dreht ebenfalls die biologische Uhr zurück. Aus diesem Grund, gilt es keineswegs auf Gewichte stemmen und Co zu verzichten. So hilft Krafttraining Ihnen die Fettverbrennung anzuregen und die Muskeln zu stählern. Parallel bleiben Ihre Muskeln so erhalten und Sie gewinnen an Stärke. All das, kann ein Kardiotraining alleine nicht bewirken. So macht Krafttraining den Unterschied zwischen einem Menschen mit Idealgewicht und einem Durchschnittskörper  aus.

  • Mythos 2: Erst Fettabbauen, dann Muskeln aufbauen

Durchaus gibt es Personen, die durch ihr starkes Übergewicht in ihrer Bewegung stark eingeschränkt sind. Diesen Menschen ist es anzuraten erst einmal Fett abzubauen, um dann Muskeln aufzubauen. Wer hingegen fähig ist ein Krafttraining auszuführen, der sollte sofort von den Übungen profitieren und das selbst dann, wenn eine Menge überschüssiges Fett vorhanden ist. So gut wie jeder Mensch kann mit einfach Grundübungen, sowie Walken in ein Kraft-, wie Kardiotraining einsteigen. Schnelle Fortschritte genießt man auch hier nur, wenn man gleich richtig durchstartet.

  • Mythos 3: Wenn Sie Gewichte stemmen, sehen Sie alsbald so massiv wie ein Bodybuilder aus

Selbst die Natural Bodybuilder, die schon Jahre hart trainieren, würden allzu gerne noch massiger aussehen. Das Aufbauen der Muskeln ist aber eher ein zäher Prozess, der viel Geduld abverlangt, so dass viele Kraftsportler ein Jahrzehnt oder mehr gebraucht haben, um so einen Körper besitzen zu können. So können Einsteiger zwar durchaus in den ersten Monaten erste Erfolge sehen, aber dieses Tempo bleibt nicht bestehen, denn es reduziert sich mit der Zeit.

Bei den Damen ist dieser Effekt zudem zusätzlich begrenzt, denn Frauenkörper stellen weniger Testosteron her. Zudem sind Sie der Künstler und Ihr Körper Ihr Meisterwerk. Das heißt, es liegt in Ihrer Hand an welchen Stellen Ihres Körpers starke Muskeln hervortreten. Niemand muss hier befürchten, dass er am Abend ins Bett und am Morgen als „King-Kong“ erwacht.

  • Mythos 4: Krafttraining verwandelt Sie in einen unbeweglichen Roboter

Allen Mythen zum Trotz, führt Krafttraining eher zu mehr Beweglichkeit, anstatt diese einzuschränken. So gibt es einige Bodybuilder, die, ohne weiteres, einen Spagat hinbekommen und keineswegs roboterähnliche Bewegungen sehen lassen. Möchten Sie Ihre Bewegung dennoch zusätzlich unterstützen, können Sie nach dem Training ein Stretching vornehmen. In diesem Fall, gilt es ein Augenmerk auf die Körperregionen zu setzen, die bisher am unbeweglichsten waren. Yoga ist hier ebenfalls ein gutes Ergänzungstraining.

  • Mythos 5: Frauen sind gezwungen anders zu trainieren als Männer

Sagen Frauen, dass sie besser in Form kommen wollen, meinen sie, dass sie definierter und fitter, werden möchten, ohne massig zu wirken. Hier können Frauen den gleichen Weg einschlagen, den Männer nutzen, um muskulöser zu werden. Also müssen auch Frauen ein regelmäßiges Krafttraining absolvieren, um die gewünschte Definition erreichen zu können. Geschlechtsspezifische Übungen gibt es gar nicht.

  • Mythos 6: Wenn Sie nackt gut aussehen möchten, muss Ihr Fitnessstudio Ihr zweites Zuhause werden

Sie müssen weder jeden Tag trainieren, noch Stundenweise Kraft-Trainingseinheiten ausführen, um nackt gut auszusehen. Viel hilft viel, kann beim Krafttraining auch schnell in einer Sackgasse enden. Kurze, wie intensive Trainingseinheiten bewirken hier meist mehr, als ein intensives Sportprogramm, welches zu lang oder zu oft ausgeführt wird.

Für ein effektives Muskeltraining reicht meist eine Stunde. Ist die Zeit begrenzt empfiehlt es sich, effizient und intensiv zu trainieren. So können Sie, beispielweise, weniger Übungen machen, aber diese dafür intensiver im Tempo gestalten.

  • Mythos 7: Durch Muskeltraining werden Sie träge und langsam

Totaler Unsinn, denn genau das Gegenteil wird sich bemerkbar machen, denn durch das Muskeltraining werden Sie zu einem besseren, wie schnelleren Athleten. Der Grund, starke Muskeln kontrahieren zügiger und kraftvoller. Kaum ein erfolgreicher Sportler kommt heute noch ohne Krafttraining aus. Ein gutes Beispiel ist hier der deutsche, ehemalige Fußballstar, Jürgen Klinsmann. Nachdem der US-Kraftcouch Mark Verstegen unserer damaligen Nationalelf Kraftsport ans Herz legte, wurde „das deutsche Sommermärchen 2006“ Wirklichkeit.

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