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Neue Fitness-Technologien für Sportler

Fitness Technologien - Welche sind wirklich interessant?

Elektronische Gurte, Fitness-Armbänder, sowie Laufuhren könnten in Zukunft der Vergangenheit angehören, denn Forscher haben jetzt ein hoch intelligentes Fitness-Shirt entwickelt, welches ein EKG während des Laufens erstellt.

Wobei es sich hier nicht um die einzige Neuheit auf dem Markt handelt.

Neueste Technologie für den Boxsport

Boxlegenden, wie Mike Tyson oder Mohammed Ali haben während ihrer Karriere kaum gewusst, wie stark sie tatsächlich ihre Gegner K.o gehauen haben. In Zukunft werden Sportfans aber eventuell sogar Echtzeitmessungen erleben dürfen, denn das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen hat in der Forschung in diesem Bereich einen sensationellen Fortschritt gemacht.

So haben diese Experten eine neuartige, miniaturisierte Tastatur entwickelt, welche in den Boxhandschuhen eingebaut werden kann. Echtzeitmessungen des Beschleunigungsverlaufs, sowie die Schlaggeschwindigkeit sind mit dieser neuen Technik möglich.

Diese neuartige Technologie mag für die Zuschauer lediglich eine nette Zusatzinformation sein. Für die Trainer kommender Boxlegenden, sowie für die Boxer selbst ist dies hingegen eine entscheidende Information in der Datenanalyse der Schwächen, wie Stärken, so dass es einfacher wird das Boxtraining zu optimieren.

Nicht jede Sportart schöpft das Potenzial moderner Technik aus

Mit über 23.000 Mitarbeitern gehört das Fraunhofer-Institut zu der größten Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in der EU. Eine zentrale Rolle spielt hier natürlich der Sport in der Zukunft, denn die Experten haben inzwischen erkannt, dass nicht jede Sportart das Potenzial modernster Technologien ausschöpft. Gerade im Behindertensport findet sich viel Potenzial. So gibt es viele sehbehinderte Läufer, die sich sehnlichst ein Gerät wünschen, dass ihnen die Teilnahme an Läufen leichter macht.

Neues System für sehbehinderte Läufer

Der Wunsch nach einem solchen Gerät für sehbehinderte Läufer, animierte das Fraunhofer-Institut ein Ortungssystem, Blindtrack, zu entwickeln. So trägt der Sportler hier einen Gurt, indem ein Sensor eingearbeitet ist. Mit Hilfe eines drahtlosen Netzwerkes bestimmt das System die jeweilige Position des Sportlers und berechnet unverzüglich für diesen die bestmögliche Laufstrecke.

Im gleichen Zuge sendet dieser Gurt ebenfalls Warnsignale an den Athleten. Genauer gesagt, droht ein Zusammenstoß mit anderen Läufern oder der Sportler kommt von seiner Laufbahn ab, ertönt ein Signal und parallel bekommt der Träger einen entsprechenden Impuls gesendet und zu spüren. Diese neue Technik wurde bereits mit Erfolg in einem Nürnberger Stadion getestet.

Fitness-Shirt misst medizinische Daten

Auch das Thema, Sicherheit beim Sport, ist bei den Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts stets aktuell. Für diese soll jetzt ein  neuartiges Fitness-Shirt mit eingearbeiteten Sensoren sorgen. In Höhe der Brust sind hier im Shirt Sensoren integriert, die medizinische Daten messen können. So erstellt dieses moderne Fitness-Shirt während des Laufens ein EKG.

Leitfähige Regionen des Textilgewebes erfasst hier die elektrische Aktivität des Herzmuskels, während ein dehnbares Messband die Brustkorbbewegungen beim Atmen registriert. Auf diese Weise können Athleten, zum Beispiel, ihre anaerobe Schwelle festlegen.

Diese Vorgehensweise ist gleichzusetzen mit einer Laktatwert-Messung bei einem Mediziner. Wobei mit Hilfe des Shirts keine Blutentnahme mehr nötig ist, denn das Fitness-Shirt misst alle nötigen Daten zuverlässig während des Trainings.

Laut der Experten dieses Instituts könnten Laufuhren, Fitness-Armbänder, wie Laufgurte in Zukunft überflüssig werden. Schließlich kann dieses Fitness-Shirt ebenfalls den Stresslevel des Nutzers, den Kalorienverbrauch, den Fitness-Zustand, sowie seine Herzfrequenz messen.

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