Startseite / Fitness / Mit Sport statt Pillen gegen Volkskrankheiten vorgehen

Mit Sport statt Pillen gegen Volkskrankheiten vorgehen

Vorbeugend Sport treiben gegen Volkskrankheiten.

Einen körpereigenen Medizinschrank besitzt eigentlich ein jeder Mensch. Bewegung bzw. Sport öffnet diesen hilfreichen Schrank und stellt somit durchaus starke Heilmittel gegen die ärgsten Volkskrankheiten her.

Diese besitzen weder Nebenwirkungen, noch kosten diese Präparate Geld.

Durch Sport fühlt sich der Mensch nicht nur gesünder, er ist es auch.

Mit Sport gegen Arthrose vorgehen

Ein jedes Gelenk braucht Bewegung, denn diese pumpt dann wichtige Nährstoffe in die Knorpel. Ohne diese Substanzen verhungern die sogenannten Puffer buchstäblich und es kommt viel schnell zum Verschleiß der Gelenke. Wer regelmäßig Sport treibt, verlangsamt dieses Prozess bzw. kann den Gelenkverschleiß sogar gänzlich unterbinden. Durchaus gibt es aber ebenso Sportarten, die Arthrose sogar begünstigen können. Tennis, wie Fußball gelten als Gelenkbelastende Sportarten, denn die ruckartigen Stoßbewegungen sorgen für den gleichen Effekt, wie extremes Übergewicht.

Sind die Knorpel bereits beschädigt oder künstliche Hüft-, wie Kniegelenke sind bereits operativ eingesetzt worden, sollte es dennoch weiterhin zu einer regelmäßigen Bewegung kommen. Arthrose-Patienten, die sporteln haben weitaus weniger Schmerzen, als Patienten, die sich kaum bewegen. Dank Physiotherapie, sowie sanften Bewegungsabläufen kommen viele dieser Betroffenen ohne Schmerzmittel aus. Schwimmen, gemächliches Radfahren oder Spazierengehen kann hier schon helfen die körpereigenen Heilmittel zu aktivieren.

Mit der richtigen Dosis Sport gegen Herz-Kreislauferkrankungen Vorgehen

Ein trainiertes Herz ist widerstands-, wie leistungsfähiger, denn so pumpt dieses mehr Blut durch den Körper, was wiederum für eine bessere Sauerstoffversorgung sorgt. Ausdauersport senkt demnach das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben, um bis zu 40%. Dabei müssen weder Betablocker, noch andere Medikamente eingenommen werden. Kommt es zum regelmäßigen Ausdauersport senkt dies den Blutdruck und auch die Blutgefäße werden gefordert. Schnell gewöhnen diese sich an die Bewegung und zeigen sich weitaus elastischer.

Durch Bewegung werden die Gefäße richtiggehend durchgepustet, so dass dies Arterienverkalkungen verhindern kann. Da sich das Herz stets am schnellsten erholt, wenn es gefordert wird, sollten sogar Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zügig wieder mit sportlichen Aktivitäten beginnen.

Mit Bewegung gegen Krebs

Nachweislich erkranken aktive Menschen seltener an Dickdarm-, Brust-, sowie Prostatakrebs. Experten vermuten, dass Sport biologische Prozesse an denen die Krebsentstehung beteiligt ist, positiv beeinflusst. So senkt Bewegung unter anderem die Konzentration von Geschlechtshormonen. Auch Entzündungsprozesse im Körper, sowie Reparaturmechanismen des Erbmaterials kommt zudem das Sporteln zu Gute.

So ist ebenfalls das Sterberisiko bei Darm- oder Brustkrebspatienten bei sportlichen Betroffenen um 40% niedriger, als bei passiven Patienten. So wirkt Sport bei einer bestehenden Krebserkrankung gegen den tumorbedingten Erschöpfungszustand, aber ebenso gegen den Körperabbau. Im Gleichklang zeigt sich die regelmäßige Bewegung zudem hilfreich während einer Chemotherapie. Sport bei Krebs bringt die Lebensfreude zurück, senkt das Rückfallrisiko und erhöht die Lebenserwartung.

Sport gegen Demenz

Bisher findet sich kein Arzneimittel, welches der Vorbeugung von Demenz dienlich ist. Mit Hilfe von Sport lässt sich das Risiko an dieser Krankheit zu erkranken, aber um 22% senken. Nachweislich nimmt die Größe des sogenannten Hippocampus im Hirn durch Ausdauersport zu. In anderen Regionen des Gehirns hingegen verbinden sich Nervenzellen neu. Vermutet wird hier, dass die verbesserte Sauerstoffzufuhr, welche durch Sport aktiviert wird, für diesen positiven Effekt zuständig ist. Auf Kernspin-Aufnahmen kann diese positive Veränderung inzwischen nachgewiesen werden.

Durchaus profitieren aber ebenfalls bereits erkrankte Demenz-Patienten von einer regelmäßigen Bewegung. Da die Nervenzellen sich jetzt wieder enger vernetzen und sich zudem aktiver zeigen, kann Sport die Entwicklung dieser Krankheit verlangsamen. Während manche Betroffene hier in Apathie versinken, während andere Patienten einen großen Bewegungsdrang verspüren, gilt es hier mittels Sport entweder den Betroffenen aus der Apathie zu holen oder zu beruhigen. Am besten ist es auch hier auf Ausdauersportarten zu setzen.

Mit Sport statt Pillen gegen Volkskrankheiten vorgehen
Bitte jetzt bewerten

Lesen Sie auch:

11 idiotensichere Tipps zur Ernährungsumstellung!

11 idiotensichere Tipps zur Ernährungsumstellung!

Habt Ihr euch mal gefragt, wie ich man effektiv und schnell seine Ernährung umstellt, damit …