Kundalini Yoga

Kundalini Yoga

Was ist Kundalini Yoga?

Yoga ist nicht gleich Yoga. Es gibt etliche verschiedene Richtungen, die entweder danach kategorisiert werden, woher sie stammen und von wem sie angewendet werden, oder womit sie sich hauptsächlich beschäftigen. Bei Weitem nicht alle Yoga-Arten beschränken sich nur auf die Ausführung von diversen Yoga-Übungen. Auch Meditation sowie eine bewusste Lebensweise und spirituelles Training gehören zum Oberthema Yoga dazu.

Kundalini Yoga ist die Bezeichnung für eine Form von Yoga, die dem Tantra Yoga sehr ähnlich ist. Diese Art von Yoga zielt darauf, mithilfe von gezielten Übungen das Kundalini im Menschen zu erwecken und positiv zu steuern. Kundalini ist ein Begriff aus dem Sanskrit und steht für eine ätherische Kraft oder Energie, die jedem Menschen innewohnt.

In den tantrischen Schriften wird sie als Energie beschrieben, welche sich in einem Chakra-Punkt am unteren Ende der Wirbelsäule befindet. Durch die Übungen des Kundalini Yoga soll diese Kraft freigesetzt werden und in die höher gelegenen, wichtigeren Chakren eindringen, was sich positiv auf das allgemeine Befinden der Person auswirken soll.

Übungen und Energiesteuerung

Kundalini Yoga ist etwas enger mit dem Hinduismus bzw. dem Sikhismus verbunden als andere Formen von Yoga. Es geht darum, die Energien zu erwecken und zu steuern. Dieser Prozess wird als schwierig und langwierig beschrieben und er soll in manchen Fällen sogar gewisse Gefahren mit sich bringen, da die freigesetzte Energie richtig kontrolliert werden sollte. Daher lässt sich Kundalini Yoga nicht einfach mithilfe eines Buchs oder Videos erlernen, sondern sollte in Begleitung eines ausgebildeten Lehrers ausgeübt werden.

Wer sich für Kundalini Yoga entscheidet, der sollte sich dessen bewusst sein, dass es nicht nur um die korrekte Ausführung von bestimmten Übungen – Asanas genannt – geht. Man muss auch dazu bereit sein, sich mit leicht mystischen Vorgängen im Inneren des Körpers und mit dem Thema der Chakren und der Energielehre auseinanderzusetzen.

Diese Form von Yoga hat ihre eigenen dynamischen Bewegungsabläufe, obwohl auch teilweise gängigere Yoga-Übungen angewandt werden. Hinzu kommt die Meditation, meist mit Fokus auf bestimmte vom Lehrer vorgegebenen Mantren. Auch Atemübungen und Konzentrationsübungen gehören zu einer typischen Übungsreihe dazu.

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