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Kalorienverbrauch im Check: Mit welchen Geräten trainiert es sich am besten?

Beim individuellen Workout liegen Cardiogeräte weit vorn. Sie werden für das Ausdauertraining genutzt, machen den Körper fitter und helfen dabei Kalorien zu verbrennen. Dabei eignen sie sich sowohl für Fitness-Einsteiger als auch für Profis.

Fast jedes Sportgerät besitzt mittlerweile eine Anzeige, auf der abgelesen werden kann, wie viele Kalorien durch das Training gerade verbrannt werden. Die Anzeige schafft Motivation, soll für die Trainierenden aber auch Sicherheit sein. Verlässlich ist sie aber keineswegs. Grundsätzlich reagiert jeder Körper anders auf das Training und verbrennt damit auch unterschiedliche viele Kalorien.

Wer beispielsweise als absoluter Sportmuffel sein Training auf einem Ausdauergerät startet, verbrennt zu Beginn sehr viel Kalorien mit relativ kurzen Trainingseinheiten. Ein Crosstrainer bietet besonders hohe Abnehmerfolge. Hat sich der Körper allerdings an das Training gewöhnt und gilt insgesamt als fitter, spricht er auf die Trainingseinheiten nicht mehr so gut an. Er braucht weniger Kraft, um beispielsweise 30 Minuten auf dem Ergometer zurückzulegen und der Kalorienverbrauch sinkt infolgedessen.

Verschiedene Faktoren beeinflussen Kalorienverbrauch

Wie viele Kalorien verbraucht werden, hängt unter anderem davon ab, wie viel Sauerstoff der Körper während des Trainings braucht. Der Sauerstoffbedarf ist an den Energieumsatz des Körpers gebunden. Das heißt: Umso mehr Sauerstoff vom Körper verlangt wird, desto mehr Kalorien werden verbrannt.

Der Sauerstoffbedarf des Körpers wird wiederum davon beeinflusst, wie viele Muskelgruppen während des Trainings beansprucht werden. Mit Geräten, die während des Trainings möglichst viele Muskeln ansprechen und hierfür komplexe Bewegungen fordern, lassen sich die höchsten Verbrauchswerte erzielen.

Im Vergleich zu einem Ergometer, bieten Rudergerät einen höheren Kalorienverbrauch. Während beim Ergometer vorwiegend die Beinmuskeln beansprucht werden, zielt das Rudergerät auf ein ganzheitliches Training ab. Neben den Beinmuskeln werden die Muskelpartien im Oberkörper stark beansprucht.

Doch auch bei Rudergeräten und Laufbändern beispielsweise spielt es eine Rolle, wie viel Muskelmasse im Körper vorhanden ist. Umso höher der Anteil der Muskelmasse ist, desto stärker fällt der Kalorienverbrauch beim Training aus. Mit jeder Bewegung werden immerhin noch mehr Muskeln beeinflusst.

Umgebungsfaktoren beeinflussen das Training

Ein wichtiger Punkt, der den Kalorienverbrauch prägt, ist ebenso die Umgebung, in der trainiert wird. Für den Körper ist es am angenehmsten, wenn in einer kühleren Umgebung das Training absolviert wird. Umso kühler der Trainingsraum ist, desto mehr Energie wird dem Körper abverlangt. Auch das sorgt wiederum für einen deutlich höheren Kalorienverbrauch.

Warme Trainingsräume haben noch einen weiteren Nachteil. Hier besteht meistens eine zu große Belastung für den Kreislauf. Weiterhin spielen beim Kalorienverbrauch natürlich die Trainingsdauer sowie die Geschwindigkeit eine Rolle. Wer also 30 Minuten gemütlich auf dem Ergometer zurücklegt, verbrennt deutlich weniger Kalorien als einer, der in dieser Zeit an seine Grenzen geht.

Unter Berücksichtigung der Bewegungsabläufe und der Inanspruchnahme der Muskelpartien biete der Langlauf-Ski Ergometer den höchsten Kalorienverbrauch. Dahinter befindet sich das Laufen auf dem Laufband, wobei hier Faktoren wie Geschwindigkeit und Steigungswinkel ausschlaggebend sind. Bereits auf dem dritten Platz kommt das Rudergerät.

Noch vor dem Crosstrainer sind die Stairmaster Stepper. Diese Stepper umfassen mehrere Stufen und können hervorragend in ein intensives und spaßiges Training eingebunden werden. Sollen möglichst viele Kalorien verbrannt werden, kann das Springseil dem Fahrradergometer vorgezogen werden.