Iyengar Yoga

Iyengar Yoga

Die Ursprünge des Iyengar-Yogas

Yoga Übungen gibt es so viele, dass man gar nicht alle kennen kann. Das kommt zum einen daher, dass es zahlreiche verschiedene Yoga-Richtungen mit ihren typischen Übungen gibt, und zum anderen daher, dass im Laufe der Zeit viele Übungen weiterentwickelt oder verfeinert wurden. Viele Yoga-Lehrer nutzen zudem ihre eigenen Abwandlungen oder richten die Übungen so auf ihre Schüler aus, dass auch mit eventuellen körperlichen Beschwerden der maximale Nutzen daraus gezogen werden kann.

Das sog. Iyengar Yoga beschäftigt sich besonders intensiv damit, welche Übungen für wen am geeignetsten sind und wie sie am besten ausgeführt werden sollten. Die Ursprünge dieser Art von Yoga sind auf B. K. S. Iyengar zurückzuführen. Er entwickelte Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts seine eigene Yoga-Richtung, in der er viele Techniken etwas umänderte und auch neue Übungen – Asanas genannt – hinzufügte.

Vor allem lag es ihm daran, besonderen Nutzen aus Hilfsmitteln bzw. Props zu schlagen. Ihr richtiger Einsatz sollte nicht nur die komplizierteren Übungen erleichtern, sondern den Übungen noch mehr Wirkung verleihen und es Menschen mit körperlichen Beschwerden ermöglichen, Yoga zu machen.

Was zeichnet das Iyengar Yoga aus?

Im Iyengar Yoga werden generell vielerlei Hilfsmittel genutzt. Das können Matten, Polster und kleine Bänke sein, aber auch Gurte, Bälle und Klötze. Ihre richtige Handhabung ist äußerst wichtig, denn sonst haben sie eher eine behindernde als eine unterstützende Wirkung. Daher ist es ratsam, einen Kurs mit einem speziell ausgebildeten Yoga-Lehrer zu besuchen, anstatt daheim auf eigene Faust mit Iyengar Yoga zu experimentieren.

Nicht nur auf die Hilfsmittel sollte beim Durchführen der speziellen Übungen geachtet werden. Es gibt drei Hauptaspekte, die das Iyengar Yoga kennzeichnen: Man sollte erstens sehr viel Wert auf die richtige Technik legen. Jede Übung sollte so lange ausgeführt werden, bis sie perfekt beherrscht wird und somit auch ihre positive Wirkung voll entfalten kann.

Zweitens sollte man darauf achten, wie lange man welche Übung macht oder welche Position einhält. Der Gründer der Yoga-Richtung hat dafür genaue Maßstäbe festgelegt. Drittens werden die passenden Übungen so ausgesucht, dass sie zu jedem individuell passen, was seine innere und äußere Situation anbelangt.

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