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Indoor oder Outdoor - Tipps für Sport im Winter

Indoor oder Outdoor – Tipps für Sport im Winter

Sportliche Aktivitäten erfreuen sich bei einem großen Teil der deutschen Bevölkerung großer Beliebtheit. Wenn der Winter mit kalten Temperaturen vor der Tür steht, stellt sich die Frage, ob der beliebte Outdoor-Sport fortgeführt werden kann. Viele Sportler fragen sich dann, ob sie im Winter weiterhin Outdoor-Sport betreiben oder lieber auf Indoor-Aktivitäten setzen sollen.

Die Vorteile von Outdoor-Training
Bei der Entscheidung der Sportler sollten diese bedenken, dass Outdoor-Sport einige Vorteile gegenüber Indoor-Aktivitäten bietet. Die nachfolgenden Gründe sprechen dafür, dass auch im Winter Aktivitäten draußen eine entscheidende Rolle spielen.

  • Stärkung des Immunsystems und der Gesundheit

Sportliche Aktivitäten bei kalten Temperaturen sorgen für eine Stärkung des Immunsystems. Gerade im Winter ist der Körper anfällig für Erkältungen und grippalen Infekten. Outdoor-Sport kann entscheidend dazu beitragen, dass sich der Körper effektiv gegen die Krankheiten wehrt. Denn durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr wird das Immunsystem entscheidend gestärkt.

Darüber hinaus tanken Sportler im Winter das wichtige Vitamin D. Denn daran mangelt es zur kalten Jahreszeit des Öfteren. Vitamin D ist aber entscheidend für den Schutz vor Allergien, Asthma oder Erkrankungen des Herzens. Auch für Autoimmunerkrankungen ist ein Vitamin-D Mangel risikoerhöhend.

Zudem sorgt die Versorgung mit Sauerstoff für eine bessere Durchblutung des Körpers. Bei körperlicher Anstrengung atmen Sportler draußen immer mehr frische Luft ein und versorgen somit die Lunge mit sauberer Luft. Gerade bei Outdoor-Aktivitäten in Wäldern oder auf dem Land sorgt der Sport dafür, dass Dreck und Staub aus der Lunge befördert werden.

  • Höherer Kalorienverbrauch

Darüber hinaus profitieren Sportler beim Outdoor-Training von dem erhöhten Kalorienverbrauch. Denn bei Laufen im Freien, verbrennen Sportler deutlich mehr Kalorien als beim vergleichbaren Training auf dem Laufband. Denn der Widerstand durch Wind und Luft macht zwischen zwei bis zehn Prozent erhöhte Anstrengung aus. Auch Steigungen und Gefälle sind auf den meisten Strecken obligatorisch. Zudem ist das Outdoor-Training abwechslungsreicher und schöner, als im Fitnessstudio auf der Stelle zu laufen. Aus diesen Punkten resultiert ein Kalorienverbrauch, der um bis zu 30 % höher ist als beim Indoor-Training.

  • Outdoor Sport sorgt für Wärme

Viele Menschen frieren im Winter. Die kalte Jahreszeit sorgt für bibbernde und zitternde Menschen. Warum sollten diese dann noch Sport an der frischen Luft machen, wenn es im heimischen Wohnzimmer doch so viel wärmer ist? Durch die Bewegung erhöhen Sportler die Körpertemperatur. 80 % der vom Körper aufgenommen Energie wandelt der Körper in Wärme um. Somit sorgt eine anspruchsvolle Laufrunde im Freien für eine angenehme Wärme ganz ohne Heizungsluft.

  • Stressabbau und besserer Schlaf

Gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit ist der Abbau von Stress ein entscheidendes Argument für ein ausgeprägtes Outdoor-Training. Zu den beliebtesten Outdoor-Aktivitäten gehört das Joggen. Dies wirkt sich zum einen positiv auf die Ausdauer aus und sorgt zudem für einen Stressabbau. Gerade auch die frische Luft und die Natur sorgen für einen positiven Einfluss auf Geist und Körper.

Abgerundet wird dieser Vorteil durch den besseren Schlaf. Denn der Körper kann sich nach einer intensiven Sporteinheit am Abend deutlich besser ausruhen. Somit profitieren Sportler in unterschiedlicher Art und Weise nachhaltig von sportlichen Outdoor-Aktivitäten.

Wichtige Tipps für Training im Winter

Wer im Winter erfolgreich Outdoor-Aktivitäten durchführen möchte, sollte die folgenden Tipps berücksichtigen. Denn der winterliche Sport unterscheidet sich in einigen Punkten elementar vom Indoor-Sport und Training im Sommer.

  • Regelmäßiges Training

Die Vorteile von Outdoor Sport im Winter kommen erst richtig zur Geltung, wenn Sportler auf regelmäßiges Training im Freien setzen. Gelegentliches Training bei kaltem Wetter wirkt sich sogar negativ auf das Immunsystem aus. Gestärkt werden die Abwehrkräfte von Sportler erst dann, wenn die Sporteinheiten in gewisser Regelmäßigkeit draußen stattfinden.

  • Die richtige Kleidung ist das A und O

Ein weiterer wichtiger Punkt für Outdoor Sport im Winter ist die richtige Kleidung. Denn kein Sportler sollte mit zu viel oder zu wenig Kleidung seine Sporteinheit ausüben. Wer auskühlt, erhöht die Gefahr, sich eine Erkältung oder einen grippalen Infekt zuzuziehen. Zur richtigen Sportkleidung für Outdoor-Sport sollte eine Tight, dickere Laufschuhe, Thermounterwäsche sowie Handschuhe und Kopfbedeckung gehören. Natürlich soll auch an eine atmungsaktive und leichte Jacke gedacht werden, da es in normalen Winterjacken schnell zu warm wird. Spezialisierter Shop 21RUN bietet ein großes Sortiment an Laufjacken.

  • Das Aufwärmen und die Intensität des Trainings

Ein entscheidender Punkt für ein erfolgreiches Training im Winter ist das Aufwärmprogramm. Denn ein ausreichendes Aufwärmen führt dazu, dass das Verletzungsrisiko sinkt. Zudem ist es bei kalten Temperaturen wichtig und unverzichtbar, den Kreislauf richtig in Schwung zu bringen.

  • Die richtige Atmungstechnik

Im Winter unterscheidet sich bei kalten Temperaturen die ideale Atmung von der Technik, die Sportler im Sommer einsetzen. Sportler sollten auf jeden Fall nur durch die Nase atmen. Denn nur dann werden die Bronchien geschützt, da die Luft aufgewärmt wird, bevor sie in die Bronchien gelangt. Falls Sportler allerdings mit dieser Technik Probleme haben, sollten sie auf ihre gewohnte Atemtechnik setzen. Denn andernfalls drohen Seitenstiche. Auch ein Tuch vor dem Mund und der Nase kann helfen, die kalte Luft anzuwärmen.

  • Die Sicherheit beim Laufen im Dunklen

Die kalte Jahreszeit und kurze Tage – das gehört zusammen. Da Outdoor-Sport dann oft im Dunkeln stattfindet, müssen Sportler Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dazu gehört zum Beispiel das Aussuchen von beleuchteten Strecken und das Tragen von Kleidung mit Reflektoren.