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Hausmittel gegen Halsschmerzen

In der nahenden Herbst- und Wintersaison plagen sich die Menschen wie jedes Jahr wieder mit den üblichen Erkältungsbeschwerden herum. Das wohl häufigste Sympthom sind die besonders leidigen Halsschmerzen. Da man nun nicht wegen jedem Zipperlein den Arzt oder die Apotheke besuchen möchte, sollte man hier versuchen, zunächst auf die altbekannten und gut wirksamen Hausmittel gegen Halsschmerzen zurückgreifen. Hier finden Sie einige der häufigsten und wirksamsten Hausmittel gegen Halsschmerzen.

Bei akuten Halsschmerzen ist es zu empfehlen jeden Tag mit warmem Wasser, in das mindestens 8 Tropfen Australisches Teebaumöl geträufelt wurde, ausgiebig zu gurgeln. Das Teebaumöl wirkt schmerzstillend und antibakteriell. Um die Halsschmerzen über Nacht zu kurieren empfiehlt sich das Halsschmerzen Hausmittel Schweineschmalz-Wickel. Dazu erhitzt man das Schweineschmalz und bestreicht damit ein Leinentuch oder Baumwolltuch und legt dieses so warm wie möglich um den Hals um es über Nacht wirken zu lassen.

Eine weiteres Halsschmerz Hausmittel, das über Nacht wirkt sind Quark-Wickel, hierbei wird handelsüblicher Quark auf ein Tuch gestrichen. Das Tuch wird mit der Quarkseite an den Hals gelegt und über Nacht angelassen. Über das Quark-Tuch wird ein zweites Tuch gewickelt damit mehr Wärme entsteht. Am nächsten Morgen wird der Quark gelblich bis bräunlich verfärbt sein. Dies sind Anzeichen dafür, dass Giftstoffe vom Quark aus dieser Hautregion entzogen worden sind. Dieser Wickel kann aber genau so gut mit gekochten und abgekühlten Kartoffeln verwendet werden.

Zur inneren Anwendung empfiehlt es sich, ein Eigelb in einem Glas mit lauwarmem Wasser zu verquillen und zu trinken. Weitere Varianten sind Holunder- oder Kamillentee mit Honig gesüßt zu trinken.

Bei stärkeren Halsschmerzen hilft auch eine warme Milch mit Honig.

Sind Halsschmerzen ansteckend?

Halsschmerzen sind ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Daher können sie auch verschiedene Ursachen haben. Ob sie ansteckend sind oder nicht, lässt sich daher nicht pauschal beantworten.

Sehr häufig sind Halsschmerzen ein erstes Anzeichen einer aufkommenden Erkältung. In diesem Fall handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Tröpchen übertragen wird und daher durchaus ansteckend sein kann. Auch bestimmte Bakterien können Halsschmerzen verursachen. Insbesondere wenn noch weitere Symptome auftreten, ist daher Vorsicht geboten. Wer unter Halsschmerzen leidet, sollte sich sicherheitshalber mehrfach täglich die Hände waschen, um bei einer eventuellen Infektion eine Übertragung zu vermeiden.

Es gibt jedoch auch Ursachen, die nicht ansteckend sind. So können beispielsweise Zigarettenkonsum oder eine starke Beanspruchung der Stimme zu Halsschmerzen führen. Auch trockene Luft oder Staubpartikel können die Atemwege reizen und so zu Schmerzen führen. Liegen derartige Gründe für die Halsschmerzen vor, sind sie nicht ansteckend und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

Wie entstehen Halsschmerzen?

Es gibt verschiedene Ursachen, die Halsschmerzen hervorrufen können. Irritationen im Halsbereich können durch Rauchen, eine zu hohe Beanspruchung der Stimme oder auch durch eine Klimaanlage hervorgerufen werden. Ein sehr häufiger Grund für Halsschmerzen ist auch eine Erkältung. Doch wie kommt es bei einer Erkältung eigentlich genau zu dem unangenehmem Kratzen im Hals und was ist verantwortlich dafür?

Erkältungsviren verbreiten sich über eine sogenannte Tröpfcheninfektion, sie können durch ein beiläufiges Gespräch, ein Niesen oder Husten des Gegenübers übertragen werden. Die Krankheitserreger dringen dann über die Atemwege in den Körper ein und beginnen sich dort zu vermehren. Das Immunsystem des Körpers reagiert, die Durchblutung der Schleimhäute wird angeregt und es kommt zu einer Bildung von speziellen Abwehrsubstanzen.

Dieser körpereigene Kampfstoff dient dazu die Krankheitserreger so schnell wie möglich wieder loszuwerden, doch das konsequente Handeln des körpereigenen Immunsystems vernichtet nicht nur die Krankheitserreger, auch das Halsgewebe wird von dem Kampf zwischen körpereigenen Abwehrsubstanzen und Krankheitserregern beeinträchtigt. Es schwillt an und wird wund.

Halsschmerzen sind also eigentlich eine Anzeichen dafür, dass der Körper sich gegen Krankheitserreger zu Wehr setzt und daher eine natürliche Begleiterscheinung einer Erkältung.

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