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Fünf Gründe, warum der schnelle Muskelaufbau bei Dir nicht funktioniert

Voll erwischt, was? Wahrscheinlich hast Du hier lediglich die Worte „der schnelle Muskelaufbau“ gelesen und bis aus diesem Grund hier gelandet. Keineswegs bist Du der Einzige, der davon träumt im schnellen Tempo seine Muskeln zu stählern, allerdings muss die Bezeichnung „schnell“ stets in Bezug auf den Kraftsport relativiert werden. Zumal es auch sein kann, dass sich bei Dir inzwischen ein paar Fehler in den Trainingsalltag eingeschlichen haben, die Deinen Muskelaufbau behindern.

So fährt, zum Beispiel, auch ein vollbeladenes Auto schnell. Durchaus könnte dieses aber höchstwahrscheinlich noch zügiger unterwegs sein, wenn man den unnötigen Ballast aus dem Wagen entfernt. Klingt logisch, oder?

Natürlich entsteht großer Frust, wenn man fast schon täglich ins Fitnessstudio geht, sich stets an die persönliche Leistungsgrenze bringt und weder im Spiegel, noch auf der Waage zeichnen sich Erfolge für diese schweißtreibenden Mühen ab. Wir zeigen Die jetzt hier, die fünf Gründe auf, warum der schnelle Muskelaufbau bei Dir nicht funktionieren kann. Unter Umständen, findet sich hier die Ursache dafür, warum bei Dir nichts wachsen kann.

Ursache 1: Du isst einfach viel zu wenig

Wir vermuten jetzt einfach mal, dass Du bei Deinen regelmäßigen Trainingseinheiten nichts falsch machst. Das heißt, Du absolvierst Deine sportlichen Einheiten zum großen Teil an freien Gewichten und nutzt demnach ebenso mehrgelenkige Verbundübungen, sowie stetig schwerer Gewichte oder gesteigerte Sätze bzw. Wiederholungen. Somit machst Du hier alles richtig, so dass dem Aufbau Deiner Muskeln in diesem Fall nichts im Wege steht, es sei denn, Du nimmst über Deine Ernährung zu wenig Eiweiß, sowie Kalorien zu Dir.

Wie ein Haus sowohl Zement, als auch Ziegel braucht, benötigt ein muskelbepackter Körper Eiweiß. So liefert zwar auch Eiweiß eine gewisse Menge an Kalorien, allerdings funktioniert es nicht seinen gesamten Energiebedarf über Proteine zu decken. Lediglich ganz zu Beginn mag diese Vorgehensweise Erfolge verzeichnen. Sobald Du aber über eine Grundmasse an Muskeln verfügst, klappt dies nicht mehr. Zumindest eine ausgeglichene Kalorienbilanz ist jetzt von Nöten, damit Du weiterhin an Muskelmasse gewinnst.

Demnach musst Du jeden Tag aufs Neue auf Deine Kalorienzufuhr achten. Nicht nur Eiweiß sollte auf dem Speiseplan stehen, sondern auch Kohlenhydrate. Letzteres brauchst Du um die nötige Energie, wie Power zu erhalten, um Dein Trainingsprogramm weiterführen zu können. Möchtest Du zusätzlich auf Supplemente zurückgreifen, achte stets darauf, dass es erst auf die richtige Ernährung ankommt und dann erst auf die Supplemente.

Ursache 2: Deine Trainingseinheiten sind nicht intensiv genug

Entwickeln sich Deine Muskeln nicht nach Deinen Wünschen, kann dies auch daran liegen, dss Du einfach zu lasch trainierst. Demnach verbrennst Du zwar Kalorien, sorgst aber keineswegs für eine Zunahme an Muskelmasse. Willst Du also Deinen Muskelaufbau vorantreiben, musst Du ebenfalls die Anforderungen steigern.

Genauer gesagt, heißt das für Dich, dass Du Deine Trainingsgewichte erhöhst, eine Steigerung der Sätze und Wiederholungen in Angriff nimmst bzw. die Reduktion von Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten einleitest. Du musst also Dein Training intensivieren.

Ursache 3: Du vergisst Regenerations-, wie Ruhephasen einzuplanen

Sport kann süchtig machen. Hast Du erst einmal Blut geleckt, wird es Dir schwer fallen nicht täglich zu den Gewichten zu greifen. Durchaus ist es aber enorm wichtig, dass Du Dich auch mal entspannst, denn Muskeln wachsen nun einmal nur in den Phasen der Ruhe. Greifst Du zu schnell wieder zu Deinen Gewichten, unterbrichst Du Deinen Regenerationsprozess und begünstigst eine Stagnation.

Gerade ausreichend Schlaf ist zwischen dem schweißtreibenden Sportprogramm wichtig. Demnach musst Du darauf achten, dass zwischen Deinen Trainingseinheiten immer genügend Platz für Ruhe-, wie Regenerationsphasen bleibt. Acht Stunden Schlaf am Stück dürfen es da gerne regelmäßig sein.

Ursache 4: Du greifst zu oft zu alkoholischen Getränken und bist gemeinhin dehydriert

Willst Du Deine Muskeln stählern, ist Alkohol ab sofort Dein absoluter Erzfeind. Auch, wenn wir Dir jetzt wahrscheinlich die Lust auf Dein Feierabendbierchen vermiesen, Alkohol begünstigt Deinen Muskelaufbau nicht. Ganz im Gegenteil, denn dieser beschert Dir nicht nur einen dicken Kopf, sondern drosselt auch Deine Proteinsynthese, so dass der Eiweißabbau ungehindert von statten geht. Zumal Alkohol ebenso eine entwässernde Wirkung besitzt, welche dann dehydrierende Effekte bescheren kann.

Ursache 5: Du nimmst Deinen Muskelaufbau einfach viel zu ernst

Eigentlich ist es völlig paradox, aber wer alles bestmöglich in die Wege leiten möchte, minutiös plant und aufs Gramm genau berechnet, wird wahrscheinlich an seinem Vorhaben scheitern. Perfektion ist hier nicht zwingend die Garantie für einen erfolgreichen, schnellen Muskelaufbau. So gilt es auch hier ein bisschen Chaos ins Ganze zu bringen, denn was heute richtig erscheint, kann morgen schon wieder falsch sein.

Besser ist es sich zwar an die altbekannten Regeln im Großen und Ganzen zu halten, allerdings solltest Du auch gleichzeitig ein bisschen Gefühl für die Feinheiten entwickeln. Nicht jedes Essen muss auf den Gramm genau abgewogen werden, es gilt auch nicht täglich hohe Gewichte zu stemmen und seinen Körper an die Grenzen des Machbaren zu treiben. Hier musst Du ein gesundes Mittelmaß finden und Deinen Körper auch mal Entspannungsphasen gönnen, denn klappt es auch mit dem Muskelaufbau.

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