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Ernährung bei Arthrose – Darauf sollten Sie achten!

Keineswegs haben nur ältere Menschen mit Arthrose zu kämpfen, denn es kann auch Junge treffen. So ist die Wahrscheinlichkeit natürlich größer, dass im Alter die Knorpel der Gelenke Schaden nehmen, aber neben einer erblich bedingten Veranlagung spielen ebenfalls Faktoren, wie ein ungesunder Lebensstil, sowie eine schlechte Ernährung hier eine Rolle. Zumal Arthrose immer noch zu den Krankheiten zählt, die nicht heilbar sind. Ist das Knorpelgewebe einmal geschädigt, kann hier auch eine komplette Ernährungsumstellung nicht mehr helfen. Demnach gilt es hier vorbeugend zu handeln.

Übergewicht begünstigt Arthrose

Wer mit Übergewicht zu kämpfen hat, läuft Gefahr in der Zukunft an Arthrose zu erkranken. Schließlich ist zu viel Körpergewicht eine Belastung für den menschlichen Körper, denn der Verschleiß der Gelenke wird auf diese Weise gefördert. Kommt es zu einer Gewichtsabnahme lässt auch die Arthrose-Symptomatik bei den nicht tragenden Gelenken nach. Außerdem sind Experten der Meinung, dass zwischen der Reduzierung des Fetts und dem Rückgang der entzündungsfördernden Substanzen ein Zusammenhang besteht.

Zu den entzündungsfördernden Substanzen zählen, beispielsweise, Adiponektin, Leptin, wie Resistin. Diese Stoffe werden in den Fettzellen gebildet. Weniger Fett im Körper lässt somit ebenso weniger zu Arthrose führenden Gelenksentzündungen kommen. Ein gesundes Abnehmen kombiniert mit aus einem ausgewogenem Speiseplan und angemessenen Sporteinheiten ist somit ein erster Schritt Arthrose richtig zu behandeln.

Arthrose durch eine gesunde Ernährung lindern

Die Probleme, die mit einer Arthrose einher ergehen, lassen sich auch mit einer Diät nicht vollständig besiegen. Dennoch wirkt sich eine entsprechende Ernährungsweise positiv auf den Verlauf dieser Krankheit aus und kann sogar die Weiterentwicklung hemmen. Vor allem Nahrungsmittel, wie Obst, Kartoffeln, Gemüse, Salate, Naturreis, Dinkel, Magermilchprodukte, sowie Kaltwasserfische werden hier empfohlen.

Welche Nahrungsmittel helfen bei Arthrose?

Zur Regeneration der Knorpelmasse soll, laut Experten, Hirse beitragen können. Außerdem ist es ratsam nur kaltgepresste Öle, wie Raps-, Walnuss-, Oliven-, Distel- oder Sesamöl zu nutzen. Basische Kräutertees, wie Teemischungen aus Maisbart, Süßholz, Fenchel, Anis und Kümmel hingegen helfen bei der Entsäuerung.

Als Alternative zur Ernährung bei Arthrose finden sich in den Apotheken auch fertige Pulvermischungen. Wobei auch grüner Tee eine entzündungshemmende Wirkungsweise mitbringt, so dass dieser die Schmerzen bei Arthrose lindern kann. Die Wirkungskraft kann durch einen Schuss Zitronensaft sogar verstärkt werden.

Da ebenfalls die freien Radikalen vermutlich an den Entzündungsprozessen bei Arthrose eine Rolle spielen, ist es außerdem ratsam seinen Speiseplan mit genügend Vitamin A, E und C zu versehen. Ebenso sollten Kupfer, sowie Selen im Ernährungsplan nicht fehlen.

Kräuter, sowie Gewürze bei Arthrose

Angeblich ist ja gegen jedes Leid ein Kraut gewachsen. Wer mit Arthrose zu kämpfen hat, leidet meist vor allem an den Gelenkschmerzen, die durch die Entzündungen hervorgerufen werden. Viele Pflanzen aus der Natur besitzen aber ebenso eine entzündungshemmende Wirkungsweise, so dass Kräutermischungen aus Anis, Petersilie, Kümmel, Fenchel, Oregano, Majoran, Thymian, Dill, Kerbel, Koriander, Kurkuma, sowie Minze und Ingwer am besten in vielen Mahlzeiten mit eingebunden werden. Wobei auch Zimt, sowie Chili bei Arthrose helfen können

Wer außerdem allzu gerne einmal einen Kakao genießt, sollte diesen einmal mit Zimt, Kurkuma, schwarzen Pfeffer, Honig, wie Chilipulver verfeinern. Auf ähnliche Weise kann ebenso der morgendliche Frühstücksjoghurt geschmacklich verändert werden. Zumal auch Omega-3-fetthaltige Fischgerichte mit diesen Kräutern zweimal wöchentlich bereichert werden sollten, denn auch diese Menüs helfen bei Arthrose.

Bestimmte Nahrungsmittel sollten Arthrose-Patienten besser meiden

Wer auf lange Sicht seine gesundheitlichen Probleme wegen der Arthrose lindern möchte, sollte seine Ernährung dauerhaft verändern. Nur wer die oben genannten Tipps konsequent in seinen Speiseplan einbaut, wird eine Besserung feststellen können. Außerdem ist es aber ebenso ratsam auf ganz bestimmte Nahrungsmittel komplett zu verzichten. Zu diesen zählen unter anderem tierische Fette.

Insbesondere Schweinefleisch gilt es vom Ernährungsplan zu streichen, während Rindfleisch nur in Maßen genossen werden sollte. Auch Spargel, Erdbeeren, Tomaten, Nüsse, Wurst, Süßigkeiten, roter Pfeffer, sowie Zucker im Allgemeinen gilt es nur wenig zu sich zu nehmen. Gleiches gilt für fette Fischsorten, Sahne, Eigelb, Margarine, wie Butter. Auf der roten Liste finden sich zudem noch Lebensmittel, wie schwarzer Tee, Alkohol, Kaffee, sowie gehärtete und gesättigte Fette. Auch Zitrusfrüchte sollten Arthrose-Patienten nur in kleinen Mengen verspeisen.

Wer hingegen ab und zu einmal sündigen möchte und einfach nicht an der Schokoladentorte vorbei gehen kann oder aber allzu gerne Schweinshaxe isst, der sollte stets darauf achten zum Ausgleich Base-haltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Alternativ kann hier auch ein Liter Base-Tee getrunken werden. Auf diese Weise können Arthrose-Patienten ihren Körper dann vor einer Übersäuerung schützen.

Fazit: Arthrose ist eine schmerzhafte Erkrankung der Gelenke und trifft keineswegs nur Senioren. Vor allem Menschen, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, leiden oftmals an dieser Erkrankung. Mit Hilfe bestimmter Lebensmittel lassen sich die Beschwerden aber lindern. Wobei gewisse Nahrungsmittel am besten gar nicht mehr in den Speiseplan eingebunden werden sollten. Wer dauerhaft und konsequent seinen Ernährungsplan entsprechend umstellt, kann eine Besserung der gesundheitlichen Probleme bei Arthrose für sich verbuchen.

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