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Drei wertvolle Tipps für Ihre Definitionszeit

Es ist keineswegs so einfach, wie viele denken nach einer schweißtreibenden Aufbauphase die hart erarbeitete Muskelmasse sichtbar zu machen, denn hier das Gleichgewicht zwischen der Körperfettanteilsenkung  und den Muskelerhalt zu finden, gestaltet sich oftmals komplizierter als gedacht.

So kann eine jede Diät zwar an die eigenen persönlichen Bedürfnisse angepasst werden, jedoch gilt es in diesem Fall auch weiterhin an ein paar grundlegenden Dingen festzuhalten und diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Folgende Tipps gilt es demnach zu beherzigen:

  1. Stemmen Sie weiterhin die schweren Gewichte

Viele machen den Fehler in der Diät plötzlich ihr gesamtes Muskelaufbautraining neu zu strukturieren, so dass das neue Sportprogramm sich komplett zum vorherigen Training unterscheidet. Es gilt sich weiterhin an seinen alten Plan zu halten, denn wer das Training komplett umkrempelt und demnach plötzlich mit leichteren Gewichten trainiert, aber dafür die Wiederholungssätze drastisch erhöht, kann damit rechnen, dass es durch die abgeschwächte Reizgebung zu einem Muskelabbau kommt. Dies wiederum führt fast automatisch zu einem gesenkten Grundumsatz, so dass es zu einem erhöhten Kaloriendefizit kommen muss, damit der Fettanteil im Körper ebenfalls sinken kann.

Gilt es also nach einer Aufbauphase der Muskeln in eine Diät zu wechseln, sollten weiterhin die schweren Gewichte gestemmt werden. Es ist weitaus lohnenswerter die Kraftwerte zu halten oder besser noch diese weiterhin zu steigern, um die Muskeln vor einem Abbau zu schützen. Komplexe Verbundübungen, wie Bankdrücken, Kniebeugen, sowie Kreuzheben sollten weiterhin auf dem Trainingsplan stehen, denn diese Übungen bringen die Fettverbrennungsanlage in Schwung und schützen vor einem Abbau der Muskelmasse.

  1. Halten Sie Ihr Cardio-Training niedrig, aber die Kalorienzufuhr hoch

Den eigenen Körper in Topform bringen und im gleichen Zuge das überschüssige Körperfett zu verabschieden, bedeutet nicht gleich sämtliche Kohlenhydratquellen vom Speiseplan zu streichen und sich über Stunden mit einem Cardio-Training zu beschäftigen, denn wer dies tut, kommt seinem Ziel kein Stück näher. Ganz im Gegenteil, denn in diesem Fall würde der Stoffwechsel gleich zu Beginn der Diät nur noch langsam arbeiten, so dass weder der Muskelerhalt, noch die Regenerationsphasen davon profitieren könnten.

Demnach gilt es nach der Aufbauphase und zum Diätanfang kaum Veränderungen am Ernährungsplan vorzunehmen. Starten Sie besser mit geringfügigen Änderungen, indem Sie, beispielweise, erst einmal in der Woche ihre Zufuhr an Kohlenhydrate um etwa 50 bis 75 Gramm herunterschrauben. Gegebenenfalls können Sie dann noch diverse Anpassungen vornehmen, wenn Sie diese für nötig halten.

Gehen Sie so vor, haben Sie stets die Möglichkeit bei dieser Diät Änderungen vorzunehmen. Sorgen Sie hingegen sofort für eine geringe Kalorienzufuhr, müssten Sie auf ein Cardio-Training zurückgreifen. Bemerken Sie während Ihres Trainings und ihrer Diät eine kontinuierliche Gewichtsabnahme ist dies ein gutes Zeichen, so dass Sie bei diesem Programm bleiben sollten.

  1. Übertreiben Sie es nicht mit Refeeds und Cheat Meals

Auch, wenn mit dem Voranschreiten der Diät die Stoffwechselrate, sowie der damit verbundene Leptinspiegel sinkt und Cheat Meals bzw. Refeeds vor allem im psychologischen Sinne sinnvoll sind, sollten diese Mahlzeiten nicht zur Gewohnheit werden, denn diese ziehen eine Diät lediglich unnötig in die Länge. Demnach sind solche Menüs kein Muss in einer Diät. So sorgen diese Nahrungsaufnahmen häufig für ganze Cheat Days und führen gerne einmal zum Heißhunger.

Fazit: Probieren, geht hier über studieren, denn was bei anderen super funktioniert, muss bei Ihnen noch lange nicht genauso gut klappen. Zudem gilt es nicht sofort zu Beginn der Diät und somit direkt nach der Aufbauphase gleich alles komplett zu verändern, denn weniger ist hier oftmals weitaus mehr.

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