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Die Fitness-Trends

Fitness Trends

Intervall-Training, Yin Yoga und Fitness-Experten: die Trainings-Trends

Zumba, Spinning und Pilates sind „out“: Die Fitness-Trends in diesem Jahr sind intensive Trainingseinheiten. Das hat zumindest eine Studie des „American College of Sports Medicine“ (ACSM) im Januar dieses Jahres ergeben. 3800 Profis wurden befragt und danach eine Rangliste der 20 wichtigsten Trends aufgelistet.
Ganz oben steht das hochintensive Intervall-Training (HIIT) – zum ersten Mal in der Liste überhaupt vertreten. Das Intervall-Training hat demnach die Herzen der Sportler im Sturm erobert. Aber auch Training mit dem eigenen Körpergewicht und Begleitung durch ausgebildete und zertifizierte Fitness-Experten stehen in der Top Drei der Studie. Liegestütze und Sit-Ups sind „in“, Kurse an akademischen Einrichtungen ebenso.

Die Top 20 der Fitness-Trends der amerikanischen Studie

Auf Platz Vier findet sich das Krafttraining und direkt dahinter das Training mit kombiniertem Ernährungsplan. Das Personal Training ist ein Klassiker, der sich schon seit Jahren im Ranking hält. Fitness ist auch bei älteren Menschen Trend – speziell auf sie ausgerichtete Programme erfreuen sich auf Platz Sieben großer Beliebtheit. Das Functional Training kommt auf Platz acht und das Personal Training in Gruppen findet sich auf Platz neun wieder. In der Mitte des Rankings steht das Yoga. Es wird in diesem Jahr ein kleines Comeback erleben, nachdem es schon einmal vollständig aus der Rangliste verschwunden war. Die Variante „Yin Yoga“ macht es möglich. Sport im Alltag findet sich auf den kommenden Plätzen: Training für Kinder zur Prävention (Platz elf) und betriebliche Gesundheitsförderung (Platz zwölf).

Core-Training stärkt tiefer liegende Muskelgruppen und auf Platz 14 zieht es den Sportler in die Natur – zu Outdoor-Aktivitäten wie beispielsweise Biking oder Kayakning. Auch das Zirkeltraining (Platz 15) spielt eine Rolle. Wer in diesem Jahr „on the top“ trainieren will, sollte einen Fitness Pulsmesser, Fitness-Tracker oder die passende App auf dem Handy haben – für die kleine Abwechslung kann man auch mal zwischendurch den Online Fitness Manager spielen. Hierbei handelt es sich um Platz 16 der Studie. Sanfteres Training findet sich auf Platz 17: Wellness-Coaching. Sportartspezifisches Training zum fit bleiben außerhalb der Saison gehört ebenfalls zu den Trend-Trainingseinheiten, ebenso wie auf Platz 19 die „Incentives für Angestellte“ – also Anreize, Sportmuffel in das Fitnessstudio zu locken. Der Drill-Instruktor schließt die Liste. Auf Platz 20 findet sich das Boot Camp – ein intensives an das Militär angelehnte Aerobic-Programm.

Die Neuheiten: Yin Yoga und Tabata

In diesem Jahr kommen auch neue Trainings-Varianten vor allem aus den USA zu uns. „Yin Yoga“ ist eines. Hier geht es darum, Dehnpositionen zu halten. Hüftöffner, Twists und Rückenbeugen sind klassische Übungen solch einer Trainingsstunde. Diese neue Variante ist vor allem für ältere Menschen geeignet. Tabata – das ist das Stichwort des HIIT-Trainings. Dieses aus Japan stammende Trainingskonzept ist zwar kurz, aber sehr intensiv. Hier powert sich der Sportler 20 Sekunden aus und ruht zehn Sekunden. Durch dieses Intervall können schon vier Minuten Training zur völligen Verausgabung führen. „Body Skills“ trainiert vor allem Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Die Übungen des Functional Trainings werden ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht ausgeübt. Besonders angesagt ist nach wie vor „Deepwork“, das Ganzkörpertraining aus Yoga und Cardiotraining. Ebenso ist das „Power-Yoga“ weiterhin eines der beliebtesten Trends.

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