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Wie beeinflusst Creatin den Muskelaufbau positiv?

Creatin beim Muskelaufbau

Im menschlichen Körper wird Creatin produziert und kann den Aufbau von Muskelmasse fördern. So mancher Sportler führt seinem Körper daher diesen Stoff auch von außen zu, aber mach ein Muskelaufbau mit Creatin tatsächlich Sinn?

Schließlich ist die Einnahme von solchen Creatin-Präparaten nicht völlig harmlos. Auch hier lauern Nebenwirkungen.

Mit Creatin zu mehr Muskeln und gesteigerter Leistung

Geht es um den Muskelaufbau besitzt auch Creatin ein Mitspracherecht. So entsteht diese Substanz im Körper während des Energiestoffwechsels und gehört in diesem Fall zu den Zwischenprodukten. Als Grundlage dienen hier die Aminosäuren Arginin, wie Glycin. Diese werden anschließend in der Leber und in den Nieren zu Creatin umgewandelt. Wobei diese Substanz ebenso in den Muskeln aufgebaut wird.

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In der Muskulatur steigert Creatin die Zuckeraufnahme. Dies führt dazu, dass die Muskulatur mit mehr Energie versorgt wird, so dass diese über eine längere Zeit mehr Leistung erbringen können. Im gleichen Zuge führt dies nicht mehr zu einer schnellen Übersäuerung. Creatin ist somit nicht nur beim Muskelaufbau stets mit von der Partie, sondern erhöht hier auch die Leistungsfähigkeit.

Zusätzliche Creatin Einnahmen sind dennoch meist sinnlos?

Um den Muskelaufbau voranzutreiben nehmen viele Sportler zusätzlich diverse Creatin-Präparate zu sich. Oftmals bleiben die gewünschten Effekte aber aus, denn sobald der menschliche Körper bemerkt, dass er von außen diesen Stoff zugeführt bekommt, senkt er die körpereigne Herstellung dieser Substanz.

Somit steigert eine zusätzliche Creatin-Zufuhr keineswegs die Konzentration dieses Stoffs. Werden die zusätzlichen Rationen dann wieder eingestellt, dauert es meist etwa vier Wochen bis der Körper wieder eigenständig im alten Umfang die Produktion aufnimmt.

Liegt die passende Dosis von Creatin allerdings täglich zwischen 5 und 20 Gramm lässt sich aber gerade bei nicht übermäßig trainierten Personen durchaus ein zusätzlicher Aufbau der Muskeln belegen. So führt dies zu einer besseren Wassereinlagerungen in den Muskeln, was wiederum dazu führt, dass die Eiweißproduktion angeregt wird. Gleiches gilt zudem auch für trainierte Sportler. Auch diese erreichen durch Creatin eine bessere Leistung und verbessern im Gleichklang die Fähigkeit der Regeneration.

Creatin besitzt aber Nebenwirkungen

Der Griff zu Creatin-Präparaten sollte aber nicht ohne Vorkenntnisse erfolgen, denn auch diese Mittel sind nicht frei von Nebenwirkungen. Wer für eine Zufuhr von außen sorgt, sollte wissen, dass er stets genügend Flüssigkeit zu sich nehmen sollte, denn eine zu geringe Aufnahme führt unter Umständen dazu, dass die Nieren geschädigt werden.

Werden die Präparate zudem langanhaltend eingesetzt oder kommen beständig in zu hohen Dosen zum Einsatz kann dies die Muskeln schädigen und Muskelkrämpfe begünstigen. Sportler, die außerdem Creatin-Präparate direkt vor dem Sportprogramm einnehmen, berichten immer wieder davon, dass sie anschließend mit Magenbeschwerden zu kämpfen haben.

Ob eine zusätzliche Creatin-Einnahme Sinn macht, muss demnach ein jeder für sich selbst entscheiden. So kann dieser Stoff beim Muskelaufbau, wie bei einer Leistungssteigerung behilflich sein, muss aber nicht. Wer seinem Körper von außen mit Creatin versorgen will, sollte stets die passende Dosis wählen und Anwendungen nicht dauerhaft erfolgen lassen. Außerdem ist es wichtig, den Körper dann immer mit genügend Flüssigkeit zu versorgen, damit die Nieren keinen Schaden nehmen können. Hier gilt es Vor-, wie Nachteile von Creatin im Vorfeld genau abzuwägen.

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