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Blutgruppen Diät: Eine Gewichtsreduktion nach Blutgruppe starten

Bei der Blutgruppendiät geht man davon aus, dass Personen mit unterschiedlichen Blutgruppen Verschiedene Nahrungsmittel unterschiedlich gut vertragen. Peter D´Adamo ein Begründer dieser speziellen Schlankheitskur behauptet außerdem, dass Anwender, die sich entsprechend ihrer Blutgruppe ernähren würden, sich zudem vor vielerlei Krankheiten schützen könnten.

Demnach soll die Blutgruppendiät, Magengeschwüre, Diabetes mellitus, sowie Übergewicht heilen und sogar den Gesundheitszustand von Aids-, wie Krebs-Patienten positive Effekte bescheren können.

In seiner Theorie geht der amerikanische Naturheilkundler Peter D´Adamo davon aus, dass Menschen mit unterschiedlichen Blutgruppen diverse Lebensmittel ( eine Liste der Lebensmittel finden Sie hier: http://diaet-ratgeber24.de/blutgruppe ) unterschiedlich verarbeiten. Spezielle komplexe Nahrungsmittel-Proteine sollen dafür verantwortlich sein, die sich Lektine nennen. Diese ähneln zudem bestimmten Blutgruppenmerkmalen.

Für den menschlichen Körper soll die Blutgruppendiät stressfreier sein

Stressfaktoren für das Abwehrsystem sollen mit der „blutgruppengerechten Ernährung“ umgangen werden. So entsteht die Mehrarbeit des Immunsystems laut  D´Adamo dadurch, dass die ungeeigneten Lebensmittelbestandteile für einen Blutgruppentyp für eine Verklumpung der Antigene im Blut sorgen. Ein gestörtes Verdauungssystem, Störungen des Stoffwechsels, sowie Schilddrüsen- und Hormonprobleme können den Menschen jetzt belasten.

Kommt es hingegen zu einer konsequenten Vermeidung solcher Nahrungsmittel, kann dies laut dem Experten vorbeugend gegen verschiedene Krankheitsbilder wirken bzw. sogar einige Erkrankungen heilen. Ein weiterer Pluspunkt ist hier zudem bei der Gewichtsabnahme zu finden. Wer sich einer Blutgruppen-Diät unterzieht, geht effektiv gegen sein Übergewicht vor.

Der Erfinder dieser speziellen Diät führt seine Thesen auf die Blutgruppenentstehung in der Evolution zurück. So ist demnach, beispielweise, die Blutgruppe 0 in der Zeit entstanden, als die Menschen noch Jäger waren und sich zum großen Teil von Fleisch ernährten. Diesen Blutgruppentypen empfiehlt der Experte  daher sich hauptsächlich von tierischen Nahrungsmitteln zu ernähren.

Blutgruppe 0: Fleischesser

Tierische Eiweiße, wie Fisch und Fleisch werden diesen Blutgruppentypen empfohlen. Um Milchprodukte sollten diese Menschen hingegen besser einen Bogen machen. Gleiches gilt für Hülsenfrüchte, wie Linsen oder Bohnen. Gemüse und Obst dürfen aber gerne auf dem Speiseplan stehen, da diese Nahrungsmittel gut vertragen werden.

Blutgruppe A: Vegetarier

Menschen mit dieser Blutgruppe rät D´Adamo sich vegetarisch zu ernähren. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, wie Getreide sollten hier überwiegend die Mahlzeiten bestimmen, während Fleisch und Milchprodukte nur vereinzelt in der Ernährung vorkommen sollten.

Blutgruppe B: Nomade

Menschen, die diese Blutgruppe besitzen, sollten keine Schalentiere, sowie Hühnerfleisch zu sich nehmen. Gemüse, Obst, wie Milchprodukte gilt es dagegen vermehrt zu essen. Wohingegen Hülsenfrüchte, aber ebenso Getreide nur in Maßen in den Ernährungsplan eingebaut werden sollten. Besonders gut verträgt dieser Blutgruppentyp zudem Hammel, Wild, Lamm und Tiefseefisch.

Blutgruppe AB: Moderner Mensch

In der jüngeren Zeit soll sich diese Blutgruppe aus A und B entwickelt haben, so dass diese Blutgruppentypen den modernen Menschen von heute symbolisieren. Wer mit dieser Blutgruppe an Übergewicht leidet, der sollte mit einer vegetarischen Ernährung sein Körpergewicht senken. Lediglich ab und zu dürfen Milchprodukte, sowie Fleisch den Ernährungsplan bereichern.

Kritik, aber auch Vorzüge der Blutgruppen-Diät

Die Ernährungsweise nach der eigenen Blutgruppe verspricht Übergewichtigen ihr Körpergewicht senken und chronisch Kranken ihren Gesundheitszustand verbessern zu können. Viele Anhänger dieser Theorie sprechen hier sogar von einer Heilung diverser Krankheiten.

Doch auch kritische Stimmen werden gegenüber der Blutgruppen-Diät gerne einmal laut. So gibt es Kritiker, die D´Adamos Thesen für unseriös halten, da zu wenige Studien die oben genannten Wirkungsweisen belegen können. Dass, die sogenannten Lektine sich an die Antigene des Blutes binden, sei bisher ausschließlich nur im Reagenzglas bewiesen. Zudem würden die Lektine ohnehin beim Kochen gänzlich zerstört werden, so dass diese gar nicht in das menschliche Verdauungssystem gelangen könnten. Ebenso umstritten ist außerdem die Herleitung der Ernährungsempfehlung von der evolutionären Blutgruppenentwicklung.

Wer seine Ernährung mit seiner Blutgruppe abstimmen möchte, sollte daher stets vorab mit seinem Mediziner sprechen und zudem einen Ernährungsberater aufsuchen.

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