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Anabolika – Gefährliche Leistungssteigerung!

Anabole Steroide, kurz gesagt Anabolika, versprechen schneller größere und stärkere Muskeln. Dass diese Präparate mittlerweile verboten sind, überzeugt bislang Verbraucher nicht unbedingt, damit aufzuhören. Und das trotz der vielen Nebenwirkungen. Neue Studien zeigen jetzt, wie gefährlich die Steroide wirklich sind.

Weitgehend bekannt sind die sogenannten „Schrumpfhoden“ unter den Anabolika-Einnehmern. So kann die Einnahme von Anabolika die Hoden verkleinern und tatsächlich auch zu Fruchtbarkeitsstörungen oder Potenzproblemen führen.

Ursprünglich sind Anabolika, bzw. Testosteron-Präparate, ein relativ sicheres Medikament für Entwicklungsstörungen bei Jugendlichen. Wer die Einnahme jedoch zum Zwecke des Muskelaufbaus missbraucht, darf ziemlich sicher mit schädlichen Nebenwirkungen rechnen.

Muskelaufbau ohne Steroide – ist das möglich?

Natürlich ist das möglich – es dauert lediglich ein wenig länger und genau das ist Problem, welches letztlich sogar eine gewisse Suchtgefahr mit sich bringt. Denn wer einmal über einen längeren Zeitraum Steroide geschluckt hat, der weiß wie schwierig es ist, von diesen wieder abzulassen – zu groß ist der schnelle Erfolg und dementsprechend enttäuschend wäre der Abbruch.

Aber es gibt auch einige Alternativen für Anabolika, welche jedoch ebenfalls mit Vorsicht genossen werden sollten. Natürliche Muskelaufbau-Unterstützung kann natürlich in erster Linie durch eine passende Ernährungsumstellung die beste Alternative darstellen.

Wem das zu langsam geht, der muss wohl ein wenig mehr investieren, denn die Muskelsucht geht auch ins Portmonee. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Präparate legal verkauft werden und aus Deutscher Herstellung stammen.

Diese können Metadrol, ein Präparat um die Fettverbrennung anzukurbeln, oder aber Toxandron, ein Mittel speziell für den Muskelaufbau. Und wer hinsichtlich dessen noch ein wenig mehr Kraft benötigt, nimmt Somatodrol, welches sich kraftsteigernd auswirkt.

Nebenwirkungen von Anabolika

Vergessen wir neben den wenigen positiven Effekten bitte nicht die mit sich bringenden Begleiterscheinungen von Anabolika.

  • Leberschäden
  • Depressionen
  • Schlafprobleme
  • Wassereinlagerungen
  • Verminderte Konzentration
  • Massive Aggressionen bis hin zu aggressiven Anfällen
  • Gedächtnisprobleme
  • Haarausfall
  • Brustbildung
  • Akne
  • Erhöhtes Krebsrisiko
  • Hohe Gewaltbereitschaft
  • Geringere Libido
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Schlechte Cholesterinwerte

Alternativen zu Anabolika

Effektives Training und eine richtige und vor allem gesunde Ernährung – das ist die richtige Kombination um den Körper in Topform zu bringen. Alles andere wird den Organismus langfristig schaden und alles andere als glücklich und zufrieden machen.

Anabolika sind in diesem Falle zwar keine Drogen im klassischen Sinne, dennoch unterstehen Steroide in Deutschland dem Arzneimittelgesetz, was bedeutet, dass Steroide nur von einem Arzt per Rezept verschrieben werden können. Alles andere ist demnach illegal und kann mehr als gefährlich werden.

Außerdem ist es nicht so einfach, wie einem häufig weiß gemacht werden will: Nur weil man Anabolika einnimmt, bedeutet dies nicht, dass man nach nur wenigen Wochen automatisch seinen Traumbody besitzt. Damit Steroide wirken können, müssen einige Faktoren beachtet werden:

  • Regelmäßiges Krafttraining
  • Ernährung (kalorienreich, hoher Protein- Eiweisgehalt)
  • Ausreichend Schlaf und Pause

So einfach ist es eben doch nicht! Und wer sich über all die Risiken und Nebenwirkungen von Anabolika keine Sorgen macht, der sollte zumindest darauf achten, dass sie richtig und vor allem legal eingenommen werden.

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